Rechtsgebiete

Das Sozialrecht dient der Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit und soll hierfür Sozialleistungen einschließlich sozialer und erzieherischer Hilfen gestalten.
Rechtsanwältin Chlupka ist als Fachanwältin für Sozialrecht unter anderem darauf spezialisiert, die Rechte von Bürgern im sozialen Bereich durchzusetzen.
Man unterscheidet drei Bereiche.

Hierzu zählen die Rentenversicherung, die Krankenversicherung, die Unfallversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Pflegeversicherung sowie die Beamtenversorgung.
SGB V – Rentenversicherung
Rente wegen Erwerbsminderung, Statusfeststellung – Versicherungspflicht von Selbstständigen, Kindererziehungszeiten und Pflege, Wertguthaben, Altersteilzeit
SGB VI – Krankenversicherung
Krankengeld, besondere Behandlungsmethoden ( z.B. Lipödem, Parodontose), besondere Arzneimittel (z.B. Cannabis), besondere Hilfsmittel (z. TEP-Schiene, Therapiedreirad, Hörgeräte), Off-Label Use
SGB VII – Unfallversicherung
Verletztengeld, Verletztenrente, Berufskrankheiten
SGB III – Arbeitslosenversicherung
Kurzarbeitergeld, ALG I, Sperrzeit, Arbeitnehmerentsendung, Mini- und Midijobs
SGB XI – Pflegeversicherung
die Pflegegrade, Sonderfall Demenz, Kurzzeitpflege, pflegebedürftige Eltern
In besonderen Hilfs- und Fördersystemen wie beispielsweise Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Wohngeld aber auch Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) und Bundesausbildungsförderung für Schüler und Studenten (Bafög) werden sozial benachteiligte Menschen staatlich unterstützt. Dazu zählen auch Kinder- und Jugendhilfe und Teilhabe von behinderten Menschen. Weiterhin gibt es Unterstützung durch Elterngeld und Kindergeld
SGB II – Grundsicherung für Arbeitssuchende (Harz IV)
Kosten für Unterkunft und Heizung, Schulden, Vermögenszuwachs durch Erbschaft, Bedarfsgemeinschaft oder Haushaltsgemeinschaft, Sonderbedarfe (z.B. Besuchskosten bei Umgang), Sanktionen, Erstattungsforderungen
SGB XII – Sozialhilfe
Schulbegleitung, Reparatur und Neuanschaffung Brille etc., Motivationsgeld in der WfbM
SGB IX – Schwerbehindertenrecht
Feststellung des Grad der Behinderung, Teilhabe von behinderten Menschen, KFZ- Hilfen, Merkzeichen, betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Blindengeld, persönliches Budget
Leistungen für Familien und Ausbildung
Kindergeld, Elterngeld, Wohngeld, Bundesausbildungsförderung (BAB), Bafög
Kinder- und Jugendhilfe
Dyskalkulie (Rechenschwäche), Legasthenie (Lese- Rechtschreibschwäche)
Menschen, die beispielsweise körperlichen oder psychischen Gewalttaten ausgesetzt waren oder durch Schutzimpfungen einen Gesundheitsschaden erlitten haben, erhalten nach dem neu eingeführten SGB 14 Leistungen vom Staat:
Opferentschädigung, Gesundheitsschaden durch Schutzimpfung, Schäden infolge des Zivildienstes

Der Bereich Miet- und Wohnungseigentumsrecht wird durch eine Vielzahl von Rechtsvorschriften und Grundsatzurteilen geprägt. Die Gesetzgebung und die Rechtsprechung unterliegen häufigen Änderungen, um den Anforderungen unserer modernen Gesellschaft gerecht zu werden. 

Rechtsanwältin Schälicke ist als Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht unter anderem darauf spezialisiert, Mandanten in allen Fragen dieses Rechtsgebietes kompetent zu beraten und zu vertreten. 

Jeder wird im Laufe seines Lebens in irgend einer Form Mietverträge eingehen. Gemietet werden können Wohnungen, Häuser oder Räume, aber auch bewegliche Gegenstände wie Autos, Skier oder Rollschuhe.
Kaum ein Rechtsgebiet ist daher für den Einzelnen von solch existentieller Bedeutung wie das Mietrecht. Auf keinem anderen Gebiet finden so viele Gerichtsverfahren statt wie im Mietrecht. Die meisten Fragen betreffen sowohl Mieter von Wohnungen als auch Gewerberaummieter. Häufige Themen anwaltlicher Beratung und Vertretung sind u.a.:
Prüfung des Mietvertrages vor oder nach Vertrags-Abschluss
Wirksamkeit von Vertragsklauseln, Kündigungsfristen, Pflichten von Mietern und Vermietern, Schriftform, AGB, Befristung, Untermieter, Haftungsausschlüsse, Entwurf von Mietverträgen
Befristung des Mietvertrages (insb. im Gewerberaummietrecht)
Wirksamkeit, Form, Kündigungsmöglichkeiten, Optionsausübung, Vertragsverlängerung
Kaution
Arten der Mietsicherheit, Höhe, Fälligkeit, Rückzahlung, Aufrechnung, Verzinsung, insolvenzfeste Anlage, Nachweispflichten
Änderungen des Mietvertrages
Nachträge (insbesondere im Gewerberaummietrecht), Wechsel des Mieters oder des Vermieters, Verkauf des Grundstückes, Tod von Vermieter oder Mieter, Untermieter, Änderungen in der Verwendung der Mieträume
Mängel der Mietsache
Schimmel, Feuchtigkeit, Lärm, Gerüche
Instandhaltung und Instandsetzung
Kosten, Duldungspflichten, Aufwendungsersatz, Ausweichunterkunft, Ablauf, Mangelbeseitigungsansprüche, Schadensersatz, Mietereinbauten, Schönheitsreparaturen
Modernisierung
Kosten, Duldungspflichten des Mieters, Ablauf, Ankündigung, Mieterhöhung, Ausweichunterkunft, Modernisierungsvereinbarungen, Sonderkündigungsrecht, Auswirkungen auf Gewerberaummieter
Mietzahlung
Kosten, Duldungspflichten des Mieters, Ablauf, Ankündigung, Mieterhöhung, Ausweichunterkunft, Modernisierungsvereinbarungen, Sonderkündigungsrecht, Auswirkungen auf Gewerberaummieter
Mieterhöhung
Mietspiegel, Vergleichsobjekte, Modernisierungskosten, Form, Frist, Durchsetzung, Sonderkündigungsrecht
Betriebskostenabrechnung
Umlagefähigkeit einzelner Kostenarten, Prüfung von Abrechnungen, Geltendmachung von Nachzahlungen oder Guthaben
Auswirkungen der Corona-Pandemie (insbesondere bei Gewerberaummietern)
Mietzahlungspflichten, eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten, Vertragsanpassung
Beendigung
Kündigung, Eigenbedarf, Mietrückstand, Abmahnung, Widerspruch, Fortsetzung des Mietvertrages, Mietaufhebungsvertrag, Schönheitsreparaturen, Schadensersatz, Fristen, Verjährung, Vertragsanpassung nach Sozialwiderspruch
Abwicklung von DDR-Verträgen (Datschen, Garagen, Erholungsnutzungsverträge)
Wertersatz, Kündigungsfristen, Abrisskosten, Schuldrechtsanpassungsgesetz, Nutzungsentgelt
Pachtrecht
Gewerberaum, Gaststätten oder gewerbliche Betriebe, Landpacht

Im Wohnungseigentumsrecht stellen sich andere Fragen. Wer eine Eigentumswohnung kauft, wird Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Diese Eigentümergemeinschaft muss alle Maßnahmen an Haus und Hof gemeinsam beschließen, da sind Konflikte nicht selten. Daher hat der Gesetzgeber im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) Regeln zum Miteinander der Eigentümer geschaffen.
Rechte und Pflichten der einzelnen Eigentümer
Sondernutzungsrechte, Hausgeldzahlung, Umfang der Nutzung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Veränderungen am Gemeinschaftseigentum
Eigentümerversammlung
Präsenz oder online, Ladungsfrist, Einberufungsverlangen, Umlaufbeschluss, Stimmrecht
Beschlüsse
Prüfung, Anfechtung, Jahresabrechnung, Zahlungspflichten, Abrechnungsunterlagen
Der Verwalter
Wahl, Vertrag, Abberufung, Kompetenzen, Vertretungsbefugnisse, Zustimmung zur Veräußerung, gesetzlicher Vertreter der Eigentümergemeinschaft
Bauliche Veränderungen
Berechtigung, Kostenverteilung, Modernisierung, Instandhaltung, Instandsetzung
Anspruch auf Herstellung von
Barrierefreiheit, Ladesäulen für E-Autos, Einbruchsschutz, Anschluss an Telekommunikationsnetze mit sehr hoher Kapazität
Ansprüche gegen einzelne Eigentümer
Hausgeldschulden, Rückbau ungenehmigter Veränderungen am Gemeinschaftseigentum
Ansprüche gegen Dritte (Nachbarn, Bauträger, Handwerker, Mieter)
Besitzstörungen, Schäden am Gemeinschaftseigentum, Verstöße gegen die Gemeinschaftsordnung, Abschluss und Kündigung von Verträgen und Geltendmachung vertraglicher Ansprüche, Nutzung entgegen der Bestimmungen in der Teilungserklärung
Reform des WEG
Auslegung von Vereinbarungen und Gemeinschaftsordnungen aus der Zeit vor der Reform des WEG
“Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.”
Nachbarrechtliche Auseinandersetzungen werden von den Betroffenen oftmals als überaus belastend empfunden. Um Nachbarstreitigkeiten zu einem – wenn auch nicht immer befriedigenden – Ende zu bringen, bietet das deutsche Rechtssystem eine Fülle von Vorschriften und Regelungen, mit deren Hilfe im Streitfall Recht gesprochen wird. Häufige Themen anwaltlicher Beratung und Vertretung sind u.a.:
Grenzfragen
Überbau, Grenzbestimmung, Grenzanlage, Einfriedung, Grenzwand, Nachbarwand
Betreten fremder Grundstücke
Notwegerecht, Wegerechte, Hammerschlags- und Leiterrecht, Dienstbarkeiten, Zahlungspflichten
Beeinträchtigungen in der Nutzung des eigenen Grundstückes / der eigenen Wohnung
Lärm, Gerüche und Dämpfe, Erschütterungen, abfließendes Wasser, Licht, Kameras
Bäume und andere Pflanzen
Abstand zur Grundstücksgrenze, herüberwachsende Äste und Wurzeln, Sturmschäden
Gegenstände des Immobilienrechts sind Fragen rund um Kauf und Verkauf von Grundstücken und Eigentumswohnungen. Häufige Themen anwaltlicher Beratung und Vertretung im Immobilienrecht sind u.a.:
Kauf eines Grundstücks
Vertragsprüfung, Grundbuch, Gewährleistungsansprüche, Rücktritt, Haftungsausschlüsse, Notar, Kaufpreiszahlung, Bestandteile des Grundstückes
Kauf einer Eigentumswohnung
Vertragsprüfung, Gemeinschaftsordnung und Teilungserklärung, was gehört zum Sondereigentum – was zum Gemeinschaftseigentum, Verwalterzustimmung, Einsicht in die Beschlusssammlung, Hausgeld und Hausgeldrückstände, Instandhaltungsrücklagen, ist die Gemeinschaft zerstritten?, geplante Baumaßnahmen 
Wirkung von Kauf und Verkauf bei Vermietung
Belastungen an Grundstücken und Wohnungseigentum: Nießbrauch, Wohnrechte, Wegerechte
Überbau und Fragen zu Grenzverlauf, Grenzbefestigung und gemeinsamen Grenzanlagen
Das Maklerrecht ist formal geregelt, das BGB enthält jedoch nur hierzu wenige Vorschriften, so dass die Rechtsprechung hierzu genau zu beobachten ist.

Das Arbeitsrecht ist eine sehr komplexe Materie. Vielfältige Rechtsprechung und Reformen des Gesetzgebers führen zu einem stetigen Wandel. Sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer finden sich zahlreiche Stolpersteine von der Begründung des Arbeitsverhältnisses bis zu seiner Beendigung. Die rechtliche Auseinandersetzung ist häufig für alle Beteiligten von enormer Bedeutung, manchmal sogar existenzgefährdend.
Bei arbeitsrechtlichen Problemen empfiehlt sich immer der Weg zur Anwältin, denn eine rechtliche Beratung schafft Klarheit und eröffnet häufig einen guten Lösungsweg.

Im Arbeitsrecht gibt es oft sehr kurze Fristen zu beachten! Daher werden wir versuchen, Ihnen immer einen möglichst kurzfristigen Termin einzuräumen.

Wirksame und unwirksame Klauseln, Teilzeit und Befristung, Eingruppierung im öffentlichen Dienst, Versetzung und Umsetzung, Abmahnung, Mobbing, Krankheit und betriebliches Eingliederungsmanagement, Vergütung (z.B. bei Urlaub, Krankheit, Kündigung oder von Überstunden), Home-Office, Gleichbehandlung und Lohngerechtigkeit, Besonderheiten in Berufsausbildung und bei Jugendlichen

Kündigungsschutzgesetz, Kündigung wegen Krankheit, Kündigung wegen Behinderung, Sonderkündigungsschutz (z.B. Schwangere, Schwerbeschädigte), Kündigung wegen Pflichtverletzung, Kündigung bei Betriebsübergang, Kündigung und Insolvenz, Abfindung

Tarifverträge, Mitbestimmung, Betriebsrat